Jo Enzweiler

 

Der Künstler Jo Enzweiler begann von 1954 bis 1956 mit dem Studium der Juristerei an den Universitäten in Saarbrücken und Hamburg. In den Jahren 1956–1961 studierte er dann Malerei und Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste München bei Ernst Geitlinger. Danach setzte er sein Studium fort an der École des Beaux-Arts (Toulon) bei Henri Olive-Tamari (1898–1980) an der Universität Aix-en-Provence und am Hochschulinstitut für Kunst- und Werkerziehung Saarbrücken bei Boris Kleint.

 

Von 1959−1972 war er als Kunsterzieher am Staatlichen Mädchen-Gymnasium in Saarbrücken tätig. Danach lehrte er bis 1978 als Akademischer Rat an der Pädagogischen Hochschule des Saarlandes das Fach „Graphische Gestaltung“. 1969 gründete er mit Künstlerkollegen die „Galerie St. Johann“ (Saarbrücken), deren künstlerischer Berater und Mitherausgeber von Publikationen er seither ist.

 

1979 wurde Enzweiler zum Professor an die Fachhochschule des Saarlandes, Fachbereich Design, für den Lehrbereich „Künstlerische Druckgrafik“ berufen. 1988 wurde er von der saarländischen Landesregierung zum Gründungsbeauftragten der Hochschule der Bildenden Künste Saar ernannt, ein Jahr später wurde er deren Gründungsrektor; bis zum Jahr 1999 lehrte er dort als Professor für Malerei. Auf seine Initiative hin wurde 1993 das „Institut für aktuelle Kunst im Saarland“ gegründet, das später in die Hochschule der Bildenden Künste Saar integriert wurde. Zweck des Instituts ist die Förderung von Künstlern im Saarland und in der Großregion, ebenso die Vermittlung von Kunst. Quelle: Wikipedia

 

Enzweiler ist seit 1960 Mitglied der Künstlergruppe „neue gruppe saar“ und des Deutschen Werkbundes.

Jo Enzweiler lebt und arbeitet in Saarbrücken und Wallerfangen. Er ist Mitbegründer des Forschungszentrums für Künstlernachlässe in Saarlouis. (Johannes Werres: Kunst für alle. Saarbrücker Zeitung, 28. April 2016).

 

Die Arbeiten Jo Enzweilers sind der Konkreten Kunst zuzuordnen. Eine detaillierte Beschreibung seiner Kunst findet sich im Künstlerlexikon des Instituts für Aktuelle Kunst im Saarland. Arbeiten von Jo Enzweiler sind in zahlreichen Sammlungen und im Öffentlichen Raum vertreten.

 

Jo Enzweiler zählt zu den Altmeistern der konstruktiven Kunst. Seine seit 1969 entstehenden Karton-Collagen sind geprägt von der Spannung zwischen der glatten Oberfläche des maschinell hergestellten Kartons und den manuellen Abrissen, die als Offenlegung der im Material verborgenen Welt erscheinen. Hier treffen sich Kalkül und Zufall, Konstruktion und Intuition. Enzweiler versteht das Bild als Landschaft und sieht sein Schaffen als Vorgang parallel zur Natur: "Indem ich etwas zerstöre, zerreiße, knicke oder bearbeite, mache ich einen greifbaren gestalterischen, einen eingreifenden schöpferischen Prozess. Bei der Behandlung des Kartons wird das dann ganz deutlich parallel verlaufend zu natürlichen Prozessen" (Enzweiler, 1999).

"Das Moment der Serie, das für Enzweilers Arbeiten so entscheidend ist, macht diesen Prozess auch dem Betrachter klarer, als es ein einzelner gerissener Karton vermöchte. Der Reiz der Karton-Collage liegt auch und vor allem im Nuancenreichtum bei einheitlichem gestalterischem Prinzip" (E. Uthemann, 2001). Mehr zu Jo Enzweiler

 

 

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